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formatHardcover-Format für europäische Comics, typischerweise 48-64 Seiten. Standard für Bande Dessinée wie Asterix oder Tintin.
Fachbegriffe von A bis Z
Von Anime bis Webtoon – die Comic-Welt hat ihre eigene Sprache. Unser Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe aus Manga, Graphic Novels und Comics. Klicke auf einen Buchstaben oder scrolle durch die alphabetische Liste.
Hardcover-Format für europäische Comics, typischerweise 48-64 Seiten. Standard für Bande Dessinée wie Asterix oder Tintin.
Japanische Zeichentrickfilme und -serien. Der Begriff umfasst alle Genres und Altersgruppen. Viele Anime basieren auf Manga-Vorlagen und umgekehrt.
Französisch-belgische Comics, oft auch als BD oder Franco-Belgian Comics bezeichnet. Bekannte Vertreter sind Asterix, Tim und Struppi sowie Lucky Luke.
Verniedlichte Darstellung von Charakteren mit übergroßem Kopf und kleinem Körper. Wird oft für humorvolle Szenen oder Merchandise verwendet.
Von Fans selbst produzierte Manga, oft mit Charakteren aus bestehenden Serien. Werden auf Events wie der Comiket in Japan verkauft.
Von Fans geschriebene Geschichten mit Charakteren oder in Universen existierender Werke. Im Comic-Bereich oft als Doujinshi realisiert.
Längere, in sich abgeschlossene Comic-Erzählung mit literarischem Anspruch. Der Begriff etablierte sich in den 1980ern zur Abgrenzung von Superheldencomics.
Genre, in dem Protagonisten in eine andere Welt (meist Fantasy) transportiert werden. Besonders populär in Light Novels und Manga.
Manga-Kategorie für erwachsene Frauen. Behandelt oft realistische Themen wie Karriere, Beziehungen und Alltag. Reifere Inhalte als Shojo.
Japanisch für 'niedlich'. Beschreibt einen Kunststil und Kulturtrend, der Niedlichkeit betont. Wichtiger Aspekt der japanischen Pop-Kultur.
Genre mit Fokus auf Verbrechen und deren Aufklärung. Im Comic-Bereich von klassischen Detektivgeschichten bis zu realistischen True-Crime-Adaptionen.
Japanische Romane mit Manga-Illustrationen. Oft Vorlage für Manga- und Anime-Adaptionen. Typischerweise kürzere Kapitel und leicht zugänglicher Schreibstil.
Japanische Comics, die von rechts nach links gelesen werden. Umfasst alle Genres von Kinder- bis Erwachsenenunterhaltung. Werden in Japan in Magazinen serialisiert.
Japanische Bezeichnung für Comic-Künstler und Autoren. Viele Mangaka arbeiten mit Assistenten zusammen, um die hohe Produktionsfrequenz zu halten.
Koreanische Comics. Im Gegensatz zu Manga werden sie von links nach rechts gelesen. Webtoons sind eine populäre digitale Form.
Düsterer Stil mit Fokus auf Verbrechen, moralische Ambiguität und pessimistische Weltsicht. Visuell geprägt von starken Schwarz-Weiß-Kontrasten.
Einzelner, in sich abgeschlossener Comic ohne Fortsetzung. Im Manga-Bereich oft Testkapitel für potenzielle Serien.
Original Video Animation - Anime, die direkt für den Heimvideomarkt produziert werden. Oft höheres Budget und freiere Inhalte als TV-Serien.
Einzelnes Bild innerhalb einer Comic-Seite. Die Anordnung und Größe der Panels bestimmt das Lesetempo und die visuelle Dynamik.
Manga-Kategorie für erwachsene Männer. Bietet komplexe Geschichten, realistische Charaktere und oft dunklere Themen als Shonen. Beispiele: Monster, Berserk.
Manga-Kategorie für jugendliche Mädchen. Fokus auf Romantik, Freundschaft und emotionale Entwicklung. Erkennbar an blumigen Hintergründen und großen Augen.
Manga-Kategorie für jugendliche Jungen. Typisch sind Action, Freundschaft und das Streben nach Zielen. Beispiele: Dragon Ball, Naruto, One Piece.
Ganzseitige Comic-Illustration ohne Panelaufteilung. Wird für dramatische Momente, Enthüllungen oder Actionszenen eingesetzt.
Japanisches Taschenbuchformat für Manga-Sammelbände. Fasst mehrere Magazinkapitel zusammen. Standardgröße in Japan: B6 (128 x 182 mm).
Genre, das auf Spannung und Nervenkitzel setzt. Im Comic-Bereich oft kombiniert mit Psychologie, Verschwörung oder Action.
Digital-native Comics, die vertikal gescrollt werden. Ursprünglich aus Südkorea, mittlerweile weltweit populär. Plattformen: LINE Webtoon, Tapas.
Grundwissen für Comic-Einsteiger